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Lucy Liu
Zuletzt haben die Kinozuschauer Lucy Liu neben Jackie Chan und Owen Wilson in dem Western-Actioner Shanghai Noon (Shang-High Noon, 2000) erlebt. Dort spielte sie eine entführte Prinzessin, die
von Chan als kaiserlich-chinesischer Wachsoldat gerettet wird. Zu ihren weiteren jüngeren Film-Credits zählen ihre Rolle als schlagkräftige dominante Pearl in Mel Gibsons Box-office-Hit Payback (Payback,
1999) und ihre freche Hauptrolle neben Woody Harrelson und Antonio Banderas in Touchstone Pictures’ Play It To The Bone (Knocked Out – Eine schlagkräftige Freundschaft, 1999).
Im Fernsehen bleibt Lucy Liu ihrer Rolle als streitbare Ling Woo in der Erfolgsserie „Ally McBeal“ treu. Dieser unglaublich populäre Part brachte ihr sehr viel Aufmerksamkeit in der Branche und eine riesige
weltweite Fangemeinde ein. Erst kürzlich wurde sie für einen Emmy Award als Herausragende
Nebendarstellerin in einer Comedy-Serie und für den SAG Award als Beste Darstellerin in einer Comedy-Serie nominiert. Zu ihren weiteren TV-Arbeiten zählen eine Hauptrolle
neben Rhea Perlman und Malcolm McDowell in der CBS-Sitcom „Pearl“ (1996). Darüber hinaus trat sie immer wieder in Gastrollen vor die TV-Kameras, unter anderem in „E.R. – Emergency Room“, „High
Incident“, „Coach“, „NYPD Blue“, „L.A. Law“, „Michael Hayes“ und „The X-Files“. Zu ihrem Theater-Repertoire zählen Produktionen von „M.
Butterfly“, „Redwood Curtain“ und „Numb“. Als gebürtige New Yorkerin schrieb sich Lucy Liu an der New York University ein und graduierte später an
der University of Michigan im Fach Asiatische Sprach- und Kulturwissenschaften. Während ihres Abschlussjahres sprach sie für eine Studententheater-Aufführung von Andre Gregorys Adaption
von „Alice im Wunderland“ vor. Eigentlich hat te sie sich für eine Nebenrolle beworben, aber Lucy
wurde für die Hauptrolle besetzt, und so kam ihre Schauspiel-Karriere ins Rollen. Neben der Schauspielerei widmet sich Lucy Liu ihrer Arbeit als Mixed-Media-Künstlerin, die immer wieder
in großen Ausstellungen an der Ost- und Westküste der USA zu sehen ist. Erstmals konnten Besucher der Cast Iron Gallery in Soho, New York, 1993 ihre Arbeiten besichtigen. Diese Ausstellung brachte ihr ein
Kunst-Stipendium ein, das sie nach China führte. Dort fotografierte sie jene Bilder, die die Grundlage ihrer höchst erfolgreichen zweiten Ausstellung in Venice, Kalifornien, im Jahr 1997 bilden sollten.
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