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Final Destination USA 2000 R.: James Wong Drehbuch: James Wong, Glen Morgan & Jeffrey Reddick
D.: Devon Sawa, Ali Lasrter, Kerr Smith, Kristen Cloke, Tony Todd Kinowelt Filmverleih (ab 21. September 2000) Der Schüler Alex Browning (Devon Sawa) verfügt über eine Gabe,
die ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt: Ausgerechnet an dem Tag, als er mit seiner Klasse unter Aufsicht von zwei Lehrern eine Klassenfahrt nach Paris antreten will, wird er von erschreckenden
Vorahnungen geplagt. Nach unruhigem Schlaf macht er sich mit seinen Eltern verunsichert auf den Weg zum Flughafen, wo ihn und 16 Mitschüler Flug 180 New York - Paris erwartet. In der
Empfangshalle begegnet Alex einem Hare-Krishnajünger, der ihm zuraunt, der Tod sei nicht das Ende. Die Flugbegleiterin m Abflugschalter bemerkt lachend, sein Geburtstag am 25. September sei
identisch mit der Abflugzeit : 9 Uhr 25. Alex' Hals schnürt sich mehr und mehr zu. Selbst die alltäglichsten Ereignisse lassen ihn Schlimmstes vermuten. Auf der Toilette will er kurz
entspannen - und hört dort einen Song von John Denver, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. Und das ist erst der Anfang : Während sich seine
Klassenkameraden aufgeregt auf den Flug freuen, muss Alex in der Flugzeugkabine eine Panikattacke nach der anderen abwehren. Dann ist er auch noch gezwungen, seinen Platz mit
zwei Mitschülerinnen zu tauschen. Nicht einmal seinem Freund Tod (Chad E.Donella) gelingt es, Alex zu beruhigen. Der erlebt eine beklemmende Vision: Vor seinem geistigen Auge sieht
er, wie eine Explosion das Flugzeug erschüttert und eine Feuerwalze all die Insassen tötet, die n icht vom Sog nach draußen gerissen werden. Das ist zuviel : Panisch springt Alex auf und stürmt aus dem flugbereiten
Flugzeug. In der allgemeinen Aufregung sind sechs weitere Insassen gezwungen, Flug 180 ebenfalls zu verlassen. Im Terminal wird Alex von den anderen umringt : sein Freund Tod, der
Klassenclown Billy , die geheimnisvolle Clear, die Alex' Angst gespürt und instinktiv das Flugzeug verlassen hat, der Schlägertyp Carter, der sich sofort mit Alex anlegen will, dessen Freundin Terry
und schließlich die Lehrerin Ms. Lewton, die sich um die des Flugzeugs verwiesenen Schüler kümmern will. Lange können sie nicht über den verpassten Flug trauern, denn Alex grauenvolle Vorahnung
wird schreckliche Realität. Die Sieben werden Zeuge, wie das Flugzeug tatsächlich kurz nach dem Start explodiert! Alle Augen sind auf Alex gerichtet, der sich verteidigt, er trage keine
Schuld am entsetzlichen Unglück. Dem FBI kann er ebenfalls nur beteuern, das er einfach auf eine unerklärliche Ahnung reagiert hat. Skeptisch lassen ihn die Agenten gehen.
Die Nachrichtensendungen offenbaren
das ganze Ausmaß der Katastrophe: An Bord des Flugs 180 gab es keine Überlebenden. 287 Menschen sind tot. Nur sieben sind dem Tod durch einen Zufall entgangen. 39 Tage später haben die
Überlebenden den Schrecken immer noch nicht verdaut. Auf dem Schulgelände lässt Carter seinem angestauten Hass freien Lauf und macht Alex an; Er werde niemals sterben, beschwört er ihn. Alex' und
Clears Blicke kreuzen sich. Die beiden verstehen einander. Alex Freund Tod hat den Horror lange nicht so gut weggesteckt, immerhin befand sich an
Bord der Unglücksmaschine sein Bruder. Depressiv und niedergeschlagen wagt er sich seit dem Unfall nicht mehr aus seinem Zimmer. Während Alex bei sich zu Hause Bücher und
Artikel über Flugzeugabstürze studiert, um sich selbst über seine Vorahnungen klar zu werden, schließt sich Tod im heimischen Badezimmer ein und starrt in den Spiegel. Er merkt nicht, wie
aus einer lecken Leitung Wasser tropft und ihn als Rinnsaal förmlich zu verfolgen scheint. Als er ein Radio in der Hand hält, hat ihn das Wasser fast erreicht, aber in letzter Sekunde zieht er den Stecker.
Alex wird von einer Eule aufgeschreckt. Ein Stück Papier entgleitet ihm fällt in den Ventilator. Ein gehexelter Fetzen gleitet Alex vor die Füße. Alex liest das Wort "Tod" und eilt zu seinem Freund.
Tod befindet sich auf dem Weg zur Badewanne, da erreicht ihn das scheinbar quicklebendige Wasser endlich. Er rutscht aus und stranguliert sich mit der Wäscheleine. Als Alex eintrifft, ist
der Freund bereits tot. Tods Vater empfängt ihn mit der Nachricht, Tod habe sich Leben genommen. Verwirrt flieht Alex zu Clear. Sie gesteht ihm, dass auch sie im Flugzeug den bevorstehenden
Tod gefühlt hatte. Alex hat einen erschreckenden Gedanken: Es sei, als wäre der Tod um sie herum - was, wenn Tod nur der erste wäre, den sich der betrogene Sensenmann zu sich ins Jenseits holt.
Gemeinsam besuchen Alex und Clear das Leichenschauhaus. Dort treffen sie auf einen bedrohlichen, unheimlichen Mann: Bludworth, der Leichenbestatter (Tony Todd). Er bestätigt
ihren Verdacht, dass es beim Tod keinen Zufall gibt: Der Tod arbeite nach einem Plan. Alex will wissen, ob es eine Möglichkeit gibt, ihn auszutricksen. Das habe er bereits getan, meint
Bludworth, aber der Tod könne sich dafür rächen. Als Alex und Clear aus dem Raum eilen, ruft er ihnen hinterher. Man sieht sich wieder !
Alex ist sich sicher: Es war nicht geplant, dass die Sieben das Flugzeug vor dem Unglück verlassen. Sie sollten ebenfalls sterben. Um den Tod endgültig loszuwerden, muss man ihn
noch einmal betrügen. Verzweifelt arbeitet Alex daran, herauszufinden, nach welchem Plan, welchem Schema der Sensenmann arbeitet. Doch er muss sich beeilen, denn Gevatter Tod
schläft nicht. Und wenn es etwas gibt, was der nicht mag, dann ist es ein Naseweis, der gerne schlauer wäre als sein Schicksal.
Fantastic Screen Kritik:
Der Film ist gut in Szene gesetzt und kann die Spannung von der ersten bis zu letzten Minute halten. Das ist nicht nur den gelungenen Spezialeffekten sondern auch dem geschickten Spiel
mit den gekonnt eingesetzten Zufällen zu verdanken. Unserem Hauptdarsteller treiben am Anfang diese Zufälle fast in den Wahnsinn, wobei ich die ersten 20 Minuten all denen ans Herz
legen möchte, die schon immer etwas Flugangst hatten. Auch die Schockeffekte können überzeugen. Einige davon sind mit kurzen recht deftigen Gore
Szenen, wie der Köpfung eines der Darstellers, der es trotzdem noch vermag danach noch einige Schritte zu gehen, (die uns hoffentlich in der deutschen Fassung erhalten bleiben) unterlegt .
Viel Spaß macht auch der Auftritt von Tony Todd(Candymann), der zwar kurz aber nicht unwichtig ist. Alles in allem ein rundum gelungener Film, der spannend genug für Mystery Fans, und hart
genug für die Horror Fans sein sollte. S.W. / D. S.
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