|
Frequency USA 2000
DP, ca. 118min, ov R: Gregory Hoblit D: Dennis Quaid, Jim Caviezel, Elizabeth Mitchell Verleih: Kinowelt www.freguencymovie.com
Der Cop John Sullivan stößt beim Stöbern in seinem Haus auf eine Truhe. In diesem findet er das alte Funkgerät, welches sein Vater früher
benutzt hatte. Von Erinnerungen überwältigt schließt er es an. Und tatsächlich meldet sich kurz darauf jemand. Die Beiden kommen ins Plaudern, bis John die Stimme seltsam vertraut scheint. Als er nach dem Namen des Anderen fragt, ist der Schock groß,
denn dieser stellt sich als Frank Sullivan vor, sein Vater. Doch dieser ist seit 30 Jahren Tod. Mit Insiderwissen kann John seinen Vater schließlich
überzeugen und warnt ihn vor seinem eigenen Tod bei einem Einsatz am nächsten Tag. Als Frank wirklich zu dem angekündigtem Einsatz gerufen wird, ist er auf der Hut und in der
gleichen ausweglosen Situation wählt er bewußt den anderen Weg. 30 Jahre später ist John überglücklich. Er weiß sofort, das sein Vater damals überlebt hatte und erst 20 Jahre später an Krebs starb. Doch damit hab en Beide die Zukunft beeinflußt und eine Kette von unheilsamen
Ereignissen in Gang gesetzt. John kennt aus seinen polizeilichen Unterlagen den Fall eines nie gefaßten Serienmörder, der 1969 sein Unwesen trieb und nach 3 Morden plötzlich aufhörte. Doch jetzt zeigen die
Unterlagen ein ganz anderes Bild; der Mörder hat weitergemacht und das 10 Opfer war seine eigene Mutter. Via Funkgerät setzt er seinem Vater darauf an, und durch 30 Jahre getrennt versuchen sie
gemeinsam den Mörder zu stellen. Doch jede ihrer Handlungen verändert unkontrollierbar die Zeit...
Rezension von FANTASTIC SCREEN
Frequenzy ist der neue Thriller von Gregory Hoblit, der schon mit Zwielicht auf sich aufmerksam machte. Wieder ist die Geschichte stark emotional geprägt, was von der
Ausgangslage verständlich ist. Noch bevor die Handlung in den Kitsch eintauchen kann, bekommt sie eine überraschende Wendung. Hoblit dreht dann an der Spannungskurve und
kann sich bis zum Schluß immer noch steigern. Da die Protagonisten durch jede ihrer Handlungen die Zeit verändern, gibt es bis zum furiosen Finale immer wieder überraschende Wendungen. Zeitweise vermag sich
Frequenzy sogar an Zurück in die Zukunft messen. Ein Muß für alle Sci-Fi und Zeitreisefans. Sollte man ihn beim Festival verpassen, unbedingt zum Kinostart am 31 August vormerken.
|