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Prinzessin Mononoke Japan 1997
R.: Hayao Miyazaki Produzent: Toshio Suzuki, Yasuyoshi Tokuma Musik: Jô Hisaishi Kamera: Atsushi Okui Schnitt: Hayao Miyazaki, Takeshi Seyama Sound: Kazuhiro Wakabayashi
Animation director : Yoshifumi Kondo, Kitaro Kosaka 135min Buena Vista Filmverleih
ab 19.04.2001 im Kino
Als einer der größten Publikumslieblinge auf dem Fantasy Filmfest und den Erlanger Comic Salon erwies sich vor zwei Jahren der Anime Prinzessin Mononoke, der nach
unzähligen Verzögerungen jetzt auch in unsere Kinos kommt. Er erzählt in wirklich atemberaubenden Bildern die Geschichte des jungen Kriegers Ashikata. Bei der Verteidigung
seines Dorfes wird Ashikata von einem Eber, auf dem der Fluch des Waldgottes lastet, angegriffen. Ashikata kann zwar den Eber besiegen, wird aber selber durch eine Verletzung ein
Opfer des Fluches. Seine einzige Hoffnung ist nach Westen in die Heimat des Waldgottes zu ziehen, und um Gnade zu bitten. Auf seiner Reise begegnet er dem Menschenkind Sam, das von
dem Wolfsgott Moro aufgezogen wurde und zur Prinzessin Mononoke heranwuchs. Prinzessin Mononoke haßt die Menschen, besonders die Einwohner der zerstörerischen Eisenqrube von
Tatara Ba. Auf einem riesigen Wolf reitend bekämpft sie die Menschen mit allen Mitteln. Im entscheidenden Kampf wird sie dem Krieger Ashikata gegenüberstehen. Zwei Menschen die
mehr für einander empfinden als Ihnen lieb ist. Prinzessin Mononoke ist das neue Meisterwerk von Hayao Miyazaki (Porco Rosso / Heidi !) und ist nicht nur der erfolgreichste japanische
Zeichentrickfilm, sondern auch der erfolgreichste Film in Japan überhaupt. Eine faszinierende Mischung aus märchenhafter Poesie und ökologischer Botschaft. Auch die Zeichnungen setzen im
Reich der Anime neue Maßstäbe, und brauchen den üblichen Vergleich mit den Disney Studios nicht zu scheuen. Leider wird es dieser actionreiche und auch spannende Film schwer bei uns
haben, da er sich aufgrund seiner Erzählstruktur und seinen teilweise drastischen Bildern an ein erwachsenes Publikum richtet. Ein Publikum also, das hierzulande leider sehr wenig mit
animierten Filmen anfangen kann. MV
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