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Blade II Regie: Guillermo Del Toro
Drehbuch: David S. Goyer Produktion: Peter Frankfurt, Wesley Snipes, Patrick Palmer. Musik: Marco Beltrami Entwurf der Blade-Figur für Marvel Comics: Marv Wolfman& Gene Colan.
Darsteller: Westley Snipes, Kris Kristofferson, Ron Perlman, Leonor Varela, Norman Reedus, Thomas Kretschmann, Luke Goss, Matt Schulze, Danny John Jules, Donny Yen, Karel Roden. Verleih: Warner Brothers
Länge: 117 Minuten
Der Marvel-Comic-Held Blade (Wesley Snipes) ist immer noch unermüdlich bei der Bekämpfung der Vampire und zur Rettung der Menschheit vor dem blutigen
Untergang. Blade ist halb menschlicher und halb vampirischer Natur, weil seine Mutter vor seiner Geburt von einem Vampir gebissen wurde. Allerdings findet Blade sich mit diesem Schicksal ab und manchmal trinkt
er sogar Blut. Blades Mentor und Waffenmeister Whistler (Kris Kristofferson) hat ein Serum entwickelt, wodurch sich Blade auch am Tageslicht bewegen kann.
Nachdem die Wege im ersten Teil von Whistler und Blade auseinander gingen, nimmt Blade an, dass sein bester Freund tot ist. Die Wahrheit ist schlimmer: Whistler ist auch mit dem Vampir-Virus infiziert. Blade
befreit seinen besten Freund, denn ein Krieger lässt seinen Kameraden nicht in stich. Blade hat auch einen neuen Gefährten: Scud (Norman Reedus), der ausgeklügelte Waffen zur Vernichtung der Vampire herstellt.
Nun gehen sie zu Dritt auf die Jagd und finden durch Zufall das Hauptquartier von Blades Erzfeind Damaskinos (Thomas Kretschmann), Herrscher über die Vampire. Damaskinos bittet Blade um Hilfe, da es
noch eine viel schlimmere Bedrohung gibt und zwar die Reapers (Sensenmänner) – eine Superrasse von Vampiren. Die Reapers haben rasiermesserscharfe Zähne und übermenschliche Kräfte – sie sind schnell wie
der Blitz. Sie jagen nicht nur Menschen, sondern auch Vampire................
Bekannt wurde der legendäre Superheld Blade durch die Marvel-Comics. Der Film Blade erweckte ihn 1998
zum Leben auf der Leinwand. Produzent Peter Frankfurt und Drehbuchautor David S. Goyer hatten bereits den ersten Teil konzipiert. „Ich kenne David Goyer als totalen Comic-Freak“, sagte Peter Frankfurt. Bei der
Vorbereitung zur Fortsetzung war von vornherein klar, dass Goyer den neuen Film schreiben musste. „All diese Ideen stammen aus seinem Kopf, ohne ihn läuft nichts.“
Ein Vampir-Film der Superlative wurde ist den Beiden hier gelungen. Schon die ersten Szenen machen das Gesamtkonzept von Blade 2 deutlich,
perfekt choreographierte Matetrial Art Szenen, gemischt mit rasanten Kamerafahrten, den härtesten Splatter Effekten seit langem und einem bombastischen Sound, der einen in
der Kinosessel presst. Alles ist perfektioniert, Schnitt, Kamera, Musik, Masken und CGI Effekte (bis auf eine
„Flugszene“ von Blade in der Totalen, die wirklich billig aussieht) Normalerweise werden solche Filme nach der Eröffnungssequenz etwas ruhiger um dann zum Ende hin wieder an Fahrt zu gewinnen, Blade 2 schafft es
jedoch dieses Tempo vom Anfang bis zum Schluss durchzuhalten. Keine rührselige Lovestory, kein falsch angebrachter Humor und mit den „Schnittern“ (eine Mischung aus klassischen Vampir, Alien und Predator)
einer Art neuen Superrvampir, welcher der ganzen Sache neue Impulse zu geben vermag. Es ist sehr selten, das Fortsetzungen das Original übertreffen, hier ist es aber der Fall. D.S.
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