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Get Carter - Die Wahrheit tut weh
USA 2001
Darsteller: Sylvester Stallone, Miranda Richardson,
Regie: Stephen Kay
Nach dem Roman Jack Carters Heimkehr von Ted Lewis
102 Minuten
Kinostart: 16. August 2001
Warner

Sein Leben lang hat Jack Carter (Sylvester Stallone) die Drecksarbeit für andere Leute erledigt: Schulden eintreiben und Rachefeldzüge. Ein Einzelgänger, der Wert darauf legt, Außenseiter zu bleiben.
Als sein Bruder Richie bei einem Verkehrsunfall stirbt, kehrt Jack in seine Heimatstadt zurück, um an Richies Familie gutzumachen, was er an seinem Bruder versäumt hat. Doch seine Schwägerin Gloria (Miranda Richardson) und Nichte Doreen (Rachael Leigh Cook) sind misstrauisch, sie wissen nicht, was sie von seiner plötzlichen Wandlung halten sollen. Als Jack allerdings entdeckt, das Richie ermordet worden ist, vergisst er seine Vorsätze und denkt nur noch an Rache.
Mit Hilfe der zögernden Doreen wagt sich Jack in den schmutzigen Bauch der Stadt. Er stellt sich gegen eine Welt, in der nichts ist, wie es scheint. Jack weiß, wie man Vergeltung übt, und genauso verfolgt er sein Ziel. Doch je näher er seinem Ziel kommt, desto mehr muss er seine eigenen Motive in Frage stellen. Er lernt, dss es neben Rache auch Vergebung geben kann.

MitGet Carter kommt endlich mal wieder ein Stallone-Film mit ordentlicher Aktion ins Kino, der auch im visuellen und Soundtechnischen-Bereich eine Menge zu bieten hat. Stephen Kay ist es gelungen der alten Vorlage von 1971 neues Leben einzuhauchen, gerade die Kameraeinstellungen sowie der Sound tragen dazu bei, die wirklich nicht neue Handlung (auch wenn sie modernisiert wurde ) vergessen zu lassen.
Aber nicht nur das Bild und der Sound, sondern auch Stallone kann in diesem Film, trotz seines Alters, überzeugen. Die Aktion des Films legt den Schwerpunkt nicht auf wildes Geballer, wie bei Cobra oder Rambo, sondern eher auf deftige Prügeleien, die wirklich gut in Szene gesetzt wurden. Sei noch zu sagen das man Stallone lange nicht mehr in einer Rolle so coolen Typs gesehen hat.  S.W.

Und wieder einmal flimmert ein Rachefilm über die Kinoleinwände und für Racheaction ist kein anderer als Rambo-Stallone zuständig. Leider ist bei Stallone das Alter deutlich zu erkennen und dadurch passt er gut in diese Rolle, aber bei den Rambo-Rockyeinlagen hätte der Regisseur etwas realistischer bleiben sollen. Es ist kaum zu glauben, dass ein Greis so kämpfen kann und so viele Schläge einstecken kann. So etwas kann es nur bei Zeichentrickfiguren geben. Bei diesem Film darf der Betrachter keinen realistischen, spannenden Kinofilm erwarten. D.S.