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Ice Age Regie: Chris Wedge
Story: Michael J. Wilson Drehbuch: Michael Berg, Michael J. Wilson, Peter Ackerman. Produktion: Lori Forte Musik: David Newman Verleih: 20th Centery Fox Länge: 81 Minuten Kinostart: 21. März 2002
Auf unserer Erde vor 20 000 Jahren, als die Eiszeit sich breit machte und riesige Tiere unseren Planeten besiedelten, gab es
ein Quartett von Vierbeinern, die nicht von der nobelsten Sorte waren. Das Quartett bilden: Manny, das verbiesterte wollige Mammut. Sid, das stinkfaule und ungehobelte Faultier, Diego, der heimtückische wie
verschlagene Säbelzahntiger, und als Letztes der Urzeitbewohner Scat, eine reichlich missratene Mischung aus Eichhörnchen und Ratte. Scats Lebensaufgabe besteht darin eine Eichel zu vergraben, da er Nahrung für
den Winter bei Seite schaffen will. Manny, Sid und Diego machen sich zur Aufgabe ein Menschenkind zu dessen Familie zurück zubringen. Leider läuft bei
dem Quartett nicht alles nach Plan, denn Scrat versucht seine Eichel ins Eis zu rammen, wodurch eine riesige Lawine ausgelöst wird und dann ist da auch noch der
Säbelzahntiger Diego der Böses gegen das Menschenkind plant – angestiftet durch seinen Chef Soto........
Es gab schon immer zwei Arten von Zeichentrickfilmen, die Süßen mit ein wenig
Action für die ganze Familie, Disney halt, und die chaotischen Cartoons a la Bugs Bunny, Roadrunner und Co. Die bisherigen computeranimierten Filme für die Kleinen (Toy Story, Das große Krabbeln,
Monster AG.) orientierten sich eher am Disney Klassiker, Action ja, aber in einer durchdachten Story und nie zum Selbstzweck. Ice Age
ist hier ein eindeutiger chaotischer Cartoon, von der Anfangsszene mit dem Erdhörnchen, welches seine Nuss verteidigt (der geniale Running Gag des
Films) über die rasante Fahrt des „echte krasses Teams“ durch die Eishöhlen, hier ist immer Action pur angesagt, die zusammen mit der genialen Synchronisation
des Faultiers Sid durch Otto Waalkes Lachkrämpfe von Anfang bis zum Ende bietet, garantiert ohne auch nur einen filmischen Hänger. Ich habe einiges
erwartet, aber das Ergebnis war viel besser, ich weis nicht was man das letzte man so herzhaft im Kino lachen konnte(auch Shrek kann hier nicht mithalten). Ein
permanenter Bewegungsrausch, der nach mehr schreit. Regisseur Chris Wedge erhielt 1998 für seinen 7min langen Computeranimierten Kurzfilm Bunny den Oskar©.
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