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Spy Kids USA 2001
Regie,Drehbuch,Schnitt: Robert Rodriguez Darsteller: Antonio Banderas, Carla Gugino, Alexa Vega, Daryl Sabara, Danny Trejo, Alan Cumming, Cheech Marin, Robert Patrick, Tery Hatcher Concorde Filmverleih
Zeit zu schlafen für die zwei Cortez-Kinder, doch nicht bevor ihre Mutter ihnen wie fast jeden Abend die"Geschichte der zwei verliebten Spione" erzählt.
Es war einmal eine Spitzenagentin, die bei der Mission, den besten Mann des Gegners auszuschalten, scheiterte. Wie sich herausstellte, hatte er umgekehrt den selben Auftrag.
Doch beide versagten, obwohl es keine Spione gegeben hatte ,die cooler, cleverer, eleganter und gefährlicher waren. Die beiden verliebten sich ,heirateten und zogen sich aus dem Spionagegeschäft zurück um sich
einer weitaus riskanteren Aufgabe zuzuwenden...der Elternschaft!!! Das es sich bei den beiden Spionen um ihre Mutter und ihren Vater handelt, erfahren die beiden Sprößlinge dummerweise
erst, als ihre Eltern vom durchgeknallten Superhirn Fegan Floop entführt werden, der offiziell ein Star des Kinderfernsehens ist und von seinem Schloß aus die Weltbeherrschung plant. Wozu er
unzählige Erfindungen einsetzt. Doch die Tricks der Cortez-Kinder sind auch nicht schlecht, als sie die Schularbeiten und die Videospiele für eine Weile verstauben lassen, um als Spy Kids ihre Eltern zu retten.
Wenn man Robert Rodriguez hört, denkt man erst an Filme härterer Gangart z.B.Desperado und From Dusk Till Dawn, hier aber schuf er einen Film für ein jüngeres Publikum und das ist
ihm nicht schlecht gelungen. Die Geschichte wird flott erzählt und ist mit einigen Seitenhieben auf ihre Vorbilder wie z.B. Austin Powers und James Bond angereichert. Da der Film sich eher
an die jüngeren Zuschauer richtet, sind die Spezialeffekte nicht immer auf höchstem Niveau aber trotzdem noch sehr gut. Für die Make Up-Effekte zeichnet sich übrigens KNB verantwortlich.
Der Humor des Films ist typisch für Rodriguez, so daß sich ruhig auch Ältere in Spy Kids trauen können (nur kein Blut erwarten!) ohne entäuscht zu sein, nett ist auch ein kleiner Gag zum
Ende des Filmes. Viele der Rollen sind mit bekannten Gesichtern besetzt und man hat das Gefühl, an einen "Familentreffen"von Schauspielern teilzunehmen, die schon in anderen Filmen
von Rodriguez mitgewirkt haben. S.W.
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